Die persische Küche

Die iranische Küche verbindet Elemente aus Indien und dem Mittleren Osten und Türkei. Gerade in Zeiten, wo direkte Importe aus dem Iran nach Europa oft wegen Sanktionen nicht möglich oder stark erschwert sind greifen viele Auslandsiraner auf Produkte aus den Nachbarländern zurück.

Hier eine kurze Übersicht darüber, was persische Küche ausmacht: 

  1. Gewürze

Gewürze sind letztlich ein wesentlicher Bestandteil und Merkmal jeder Küche. In Iran wird reichlich gewürzt, ohne dass es so scharf ist wie in Indien oder Pakistan. Safran, Kräuter des Orients aber auch Kukurma und Petersilie sind wichtige Bestandteile eines persischen Gerichts. Einige Gewürze gibt es hier im Persiengeschäft.

  1. Reis

Persischer Reis gehört zu einem Essen oft dazu. Dabei unterscheidet er sich etwas von Reis aus anderen Ländern. Aber natürlich sind die Gewürze der größte Unterschied beim persischen Reis. 

Eine bekannte Speise aus dem Orient sind mit Reis gefüllte Weinblätter. Auf Persisch: Dolmeh. Einen wunderbaren Artikel darüber gibt es bei Labsalliebe hier

  1. Fleischspeisen

Fleischspeisen, insbesondere Lamm und Rindfleisch sind in Iran weit verbreitet. Ein Beispiel ist der iranische Kabab (Link). Aber es gibt auch viele vegetarische Gerichte und sogar viele vegetarische persische Restaurants in Deutschland. 

  1. Pistazien

Pistazien sind ein Grundstoff für viele Süssigkeiten aus Iran und den umliegenden Ländern. Pistazien wurden seit Jahrtausenden im Nahen Osten und Mittelmeerbereich angebaut und gegessen. Sie sollen auch schon vor über 2500 Jahren in den berühmten Hängenden Gärten von Babylon angebaut worden sein. Eine große Besonderheit ist, dass das deutsche Wort Pistazie aus der persischen Sprache kommt!

  1. Eis

Zu guter letzt auch ein Hinweis auf das traditionell persische Eis: Faludeh. Eis aus Persien ist dabei wirklich gefrorenes Wasser mit verschiedenen Geschmacksrichtungen.